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Schulgipfel: Berufsausbildung muss interessanter werden

Maler, Dachdecker oder Fliesenleger: Das sind alles Berufe, die wir im Alltag dringend brauchen, aber kaum noch einer lernen will. Der erste oberfränkische Schulgipfel hat sich jetzt damit beschäftigt, die berufliche Ausbildung wieder interessanter zu machen. Dazu eingeladen hatte die IHK für Oberfranken Bayreuth. In Oberfranken sind noch rund 3 einhalb Tausend Ausbildungsplätze für das neue Ausbildungsjahr unbesetzt.

Es sei wichtig die Berufsorientierung an den Schulen zu intensivieren. Also zum Beispiel in Form von persönlicher Beratung oder durch Ausbildungsmessen. Aber auch Berufspraktika und sogenannte Speed-Dates mit potenziellen Arbeitgebern könnten helfen, die Schüler von einer Ausbildung zu begeistern. Wichtig sei auch, wie die Eltern zuhause mit dem Thema umgehen. Sie raten ihren Kindern nämlich häufig zu einem Studium, weil sie dann vielleicht mehr Geld verdienen oder bessere Aufstiegsmöglichkeiten hätten. Für schwächere Schüler müsse es außerdem mehr Unterstützung geben – etwa mit niederschwelligen Ausbildungsangeboten oder in Form einer assistierten Ausbildung.