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SchuldnerAtlas 2022: Corona als Bremse & düstere Aussichten

Wenn Lockdowns und Corona-Pandemie etwas Gutes an sich hatten, dann vermutlich für den Geldbeutel: Denn die Menschen haben weniger konsumiert und sich mit Ausgaben zurückgehalten. Das zeigt der aktuelle SchuldnerAtlas der Wirtschaftsauskunft Creditreform. Demnach ist die Verschuldung auch in Oberfranken deutlich zurückgegangen. Es gibt aber nach wie vor regionale Sorgenkinder: Die Stadt Hof zum Beispiel. Durch die vergleichsweise hohe Zahl an Arbeitslosen ist auch die Schuldnerquote mit über 13 Prozent überdurchschnittlich hoch. Bundesweit liegt diese bei etwa acht Prozent. Der Landkreis Wunsiedel und die Stadt Bayreuth liegen ungefähr in diesem Bereich. Gut steht zum Beispiel Forchheim da und Coburg konnte einen deutlichen Rückgang der Schuldnerquote verzeichnen.
Die Zukunftsprognosen sehen laut Creditreform aber alles andere als gut aus: Durch die vielen Krisen dürften viele in Geldnot geraten. Der Rat: Wer Geldprobleme hat, sollte sich schnellstmöglich einen Plan machen.