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Schüler reichen Eilanträge gegen Grenzgänger-Testpflicht ein

München (dpa) – Gegen die seit Montag geltende Testpflicht für Grenzgänger sind beim Verwaltungsgerichtshof München mehrere Eilanträge anhängig. Es handele sich um Normenkontrollanträge gegen die Einreisequarantäneverordnung, teilte eine Sprecherin am Freitag mit. Unter anderem seien die Anträge zweier Schüler aus Österreich eingegangen, die in Bayern auf ein Gymnasium gehen und die deshalb wie Berufspendler jede Woche einen negativen Coronatest vorlegen müssen. Eine Entscheidung werde frühestens im Laufe der nächsten Woche erwartet.

Der Bayerische Rundfunk hatte zuerst darüber berichtet. Demnach hatte das Landratsamt Berchtesgadener Land für ein Gymnasium einen Massentest für österreichische Schüler organisiert, um diesen Umwege zu Testzentren zu ersparen. Der Anwalt der österreichischen Schüler begründe den Antrag unter anderem mit einem Verstoß gegen das Europarecht, heißt es beim BR weiter.