Schrittweise zurück zur Normalität: Freie Wähler entwickeln „Bayern Plan“

In vielen Branchen herrscht zur Zeit Existenzangst – so auch im Einzelhandel oder vielen Dienstleistungsbereichen. Neben dem hochfränkischen CSU Bundestagsabgeordnetem Hans Peter Friedrich, fordern nun auch die Freien Wähler gerechte Regelungen und Öffnungsperspektiven für den Handel. Das erklärt der Wunsiedler Freie Wähler Landtagsabgeordnete Rainer Ludwig in einer Pressemitteilung. Die Freien Wähler haben dazu einen „Bayern Plan“ entwickelt, der schrittweise und mit Vorsicht zurück zur Normalität führen soll. Ludwig empfiehl, den Lockup an drei Kriterien auszurichten: An der jeweiligen Wirkung der konkreten Maßnahmen und damit den Erhalt der FFP2 Maskenpflicht, der Infektionswahrscheinlichkeit und der gesamtgesellschaftlichen Bedeutung geschlossener Institutionen. So sollen zum Beispiel Friseure priorisiert werden. Ähnlich wie Friedrich, kann auch Ludwig die Benachteiligung des Einzelhandels gegenüber Supermärkten nicht nachvollziehen und fordert faire Lösungen. Zudem hofft er, dass Bund und Länder das Thema in der heutigen Konferenz diskutieren werden.