Oktoberfestbesucher versuchen nach dem Anstich im Paulaner-Festzelt ein Maß Bier zu ergattern., © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Schlangen vor Bierzelten: Noch keine «Bierleiche»

Nieselregen, Kälte und auch noch Warten: Das erste Fass ist auf dem Oktoberfest angezapft, aber in so manches Bierzelt kommt man nur beschwerlich rein. Zum Beispiel bildeten sich vor dem Bräurosl-Zelt und dem Schottenhamel, in dem Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter die erste Maß zapfte, am Samstagmittag lange Schlangen. Wer also nicht reserviert hatte, musste warten. Bei rund neun Grad kein Vergnügen.

Trotz Andrang in den Zelten gab es zumindest bis zum Anstich noch keine «Bierleiche» – so heißen die Menschen, die sich bewusstlos getrunken haben. Ein Sprecher der Aicher Ambulanz auf der Festwiese sagte, man habe bis etwa 13 Uhr lediglich eine Wunde an einem Finger, eine Platzwunde und eine Kopfverletzung behandeln müssen. Dazu sei das CT-Gerät, das es dieses Jahr zum ersten Mal auf dem Festplatz gibt, eingesetzt worden.