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Schärfere Corona-Maßnahmen: DEHOGA fassungslos

Clubs, Diskos, Bars und Schankwirtschaften müssen schließen. Für die übrige Gastronomie gilt eine Sperrstunde ab 22 Uhr. Die Maßnahmen hat der bayerische Ministerpräsident Markus Söder heute angekündigt. In Hotspots mit einer Inzidenz über 1000, soll sogar das komplette Gastgewerbe schließen. Der Gastgewerbeverband DEHOGA reagiert in einer Mitteilung fassungslos. Demnach habe das letzte Jahr gezeigt, dass Teilschließungen nicht wirkungsvoll seien. Der Verband erwarte von der Regierung nun ein Sofortprogramm. Er fordert unter anderem Umsatzentschädigungen. Derweil kündigte das Wirtschaftsministerium von Hubert Aiwanger Überbrückungshilfen für die von den Maßnahmen betroffenen Betriebe an. Die hat die Bundesregierung gestern bis März verlängert. Zudem will sich Aiwanger mit Vertretern der Schaustellerbranche treffen. Auch Weihnachtsmärkte sind ja abgesagt worden. Ziel sei es, Umsatzausfälle so umfangreich wie möglich abzufedern, so Aiwanger.