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Sachsen: Regierung führt ab Montag 2G-Regel ein

Seit heute gelten in Sachsen schon strengere Kontaktbeschränkungen, weil der Freistaat wegen der hohen Bettenbelegung in Krankenhäusern die Vorwarnstufe erreicht hat. Privat dürfen sich nur noch maximal zehn Personen treffen. In Sachsen sind über 900 Betten mit Corona-Patienten belegt, 240 Personen liegen mit Covid-19 auf der Intensivstation. Jetzt verschärft die sächsische Regierung die Corona-Maßnahmen noch einmal. Wie Gesundheitsministerin Petra Köpping mitgeteilt hat, setzt Sachsen ab Montag die 2G-Regel in Teilen des öffentlichen Lebens um. Das heißt, es haben dann nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt zur Innengastronomie oder zu Kultureinrichtungen. Die Regelung gilt auch für Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern. Der Einzelhandel und Gottesdienste sind ausgenommen. Der Kabinettsbeschluss sieht Ausnahmen für Kinder und Jugendliche vor und für Menschen, die sich nicht impfen lassen können. Sie brauchen aber einen Test.