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Runder Tisch für Artenvielfalt: Martin Schöffel zieht Fazit des ersten Treffens

Ein erstes Abtasten und das gemeinsame Ziel, zu einer Einigung zu kommen – viel mehr hat das erste Treffen des Rundes Tisches zum Erhalt der Artenvielfalt in Bayern nicht gebracht. Der Wunsiedler CSU-Landtagsabgeordnete Martin Schöffel ist gestern in München dabei gewesen und berichtet gegenüber Radio Euroherz, dass alle Beteiligten – Politiker, Naturschützer und Landwirte – bereit seien, auf einen Kompromiss hinzuarbeiten. Bis dahin sei es aber wohl noch ein weiter Weg. Konkrete Einigungen hat es gestern zum Beispiel noch nicht gegeben. Klar sei aber für alle Beteiligten, dass der Gesetzentwurf, wie er im Volksbegehren steht, viele Lücken und Fehler aufweist. Schöffel ist in der Diskussion besonders wichtig, dass nicht nur die Landwirtschaft etwas für besseren Artenschutz unternimmt, sondern auch jeder einzelne Landesbürger und die Kommunen. Der Druck auf die Landwirtschaft dürfe nicht noch größer werden, so Schöffel. Das nächste Treffen des Rundes Tisches findet wohl erst in etwa 4 Wochen statt. Der Moderator des Tisches und ehemalige Landtagspräsident Alois Glück wolle erst einmal Gespräche mit den Teilnehmern führen. Also auch mit Martin Schöffel, der im bayerischen Landtag der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ist.