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Rummenigge zu Quartett: «Außerhalb der Solidargemeinschaft»

München (dpa) – Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern München setzt in der Fußball-Bundesliga in schwierigen Corona-Zeiten auf eine Einigkeit wie zum Beginn der Krise. «Es ist wichtig, dass wir diesen Spirit, der uns im April ausgemacht und der den Re-Start der Bundesliga möglich gemacht hat, aufrecht halten», sagte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Fußball-Rekordmeisters der Deutschen Presse-Agentur. «In diesen schweren Zeiten müssen wir gemeinsam und loyal zusammenarbeiten, um am Ende des Tages das wieder hinzubekommen, was wir uns sehr wünschen: Zuschauer in den Stadien», betonte der Bayern-Boss.

«Wir haben ein großes Interesse daran, dass die Fußballkultur erhalten bleibt, denn sie hat einen hohen gesellschaftlichen Wert. Das ist nur möglich, wenn irgendwann Zuschauer zurückkehren können», sagte Rummenigge.

Zu der Sitzung in Frankfurt/Main waren Spitzenfunktionäre von 14 Fußball-Erstligisten und des Hamburger SV geladen, nicht aber das Quartett Mainz, Augsburg, Stuttgart und Bielefeld. Dies hatte im Vorfeld für Unmut gesorgt. Diese Clubs hatten sich in einem Schreiben für einen neuen Verteilerschlüssel bei den TV-Geldern ausgesprochen. «Es ist das erste Mal, dass sich Clubs außerhalb dieser Solidargemeinschaft positioniert haben», rügte Rummenigge.