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Reuter: «Verrückte Dinge», Kritik an Weltverband

Augsburg (dpa) – Der FC Augsburg könnte im Endspurt auf dem Transfermarkt nochmal zuschlagen. «Die letzten Tage passieren immer wieder auch verrückte Dinge», sagte Manager Stefan Reuter, dessen Augsburger nach drei Spieltagen mit nur einem Punkt einen Fehlstart in der Fußball-Bundesliga hingelegt haben. «Wir werden sehr wach sein.» Auf konkrete Positionen wollte sich Reuter nicht festlegen.

«Manchmal gibt es am letzten Tag eine Option, die aufgeht», sagte der 54-Jährige weiter. «Man muss vielleicht an kreativen Lösungen arbeiten.» Angesichts der Corona-Krise sind die finanziellen Mittel begrenzt. Reuter versicherte aber, dass man ein «bisschen Spielraum» habe.

Der Augsburger Manager äußerte zudem Kritik am Fußball-Weltverband FIFA. Die verlängerte Abstellpflicht für die WM-Qualifikationsspiele verärgert Reuter. «Wir sind extrem unglücklich, dass die FIFA die Abstellungsperiode um zwei Tage verlängert hat», kritisierte Reuter und nannte dies ein «absolutes Unding». Im konkreten Fall ging es um Mittelfeldspieler Carlos Gruezo aus Ecuador. Die FIFA hatte den Abstellungszeitraum für Südamerika um zwei auf insgesamt elf Tage verlängert.

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