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Rektor wegen Veruntreuung von Schulgeld vor Gericht

Ansbach (dpa/lby) – Ein Rektor muss sich wegen Veruntreuung schulischer Gelder von heute an vor dem Verwaltungsgericht in Ansbach verantworten. Es geht um die Frage, ob der Schulleiter aus dem Dienst entfernt wird.

Bereits im Februar hatte ein ähnliches Disziplinarverfahren in Ansbach begonnen: Der frühere Vize-Rektor eines Gymnasiums im unterfränkischen Marktheidenfeld soll wegen seiner Glücksspielsucht Schulgeld veruntreut haben. Das Amtsgericht in Gemünden (Landkreis Main-Spessart) hatte den suspendierten stellvertretenden Schulleiter im Oktober 2016 zu einer Haftstrafe von elf Monaten und zwei Wochen auf Bewährung verurteilt. Zwischen 2010 und 2013 hatte er demnach in elf Fällen Geld von Schulkonten genommen, um seine Privatkonten auszugleichen. Er zahlte die insgesamt 68 000 Euro später zurück.