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Reisebeschränkungen für GB gelockert: Folgen für Fußball?

Berlin (dpa) – Die Bundesregierung hat die Reisebeschränkungen für die bisherigen Virusvariantengebiete Großbritannien und Irland deutlich gelockert und damit auch für veränderte Voraussetzungen bei den WM-Qualifikationsspielen gesorgt. So hofft vor allem Österreichs Fußball-Nationalmannschaft doch noch auf einen Einsatz der Bundesliga-Profis um Bayern-Spieler David Alaba in der Quali-Partie am Donnerstag in Glasgow gegen Schottland. Auch Robert Lewandowski könnte für Polens Nationalmannschaft in England spielen.

Laut Robert Koch-Institut gilt Großbritannien ab Sonntag nur noch als Gebiet mit erhöhtem Corona-Infektionsrisiko, wie am Freitagabend mitgeteilt wurde. Der Österreichische Fußball-Bund rechnet am Samstag mit weiteren Informationen darüber, ob alle 19 nominierten Deutschland-Legionäre zur Nationalmannschaft reisen können. «Die Chance ist jetzt wesentlich höher», sagte ÖFB-Geschäftsführer Bernhard Neuhold der österreichischen Nachrichtenagentur APA.

Wenn den Profis nach ihrer Rückkehr aus Schottland keine 14-tägige Quarantäne mehr droht, fehlt den Clubs der Grund, ihren Spielern die Reisen zu verweigern. Der FC Bayern München hatte zuvor angekündigt, im Falle einer drohenden Corona-Quarantäne bei der Rückkehr nach München Top-Torjäger Lewandowski nicht für das WM-Qualifikationsspiel Polens am 31. März in England abzustellen. Drei Tage später muss der Tabellenführer aus München zum vielleicht titelentscheidenden Ligaduell beim Verfolger RB Leipzig antreten.

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