Sebastian Vettel beim letzten Training in Budapest., © Darko Bandic/AP/dpa

Regen erschwert letztes Training in Ungarn

Starker Regen hat ein normales letztes Training vor dem Formel-1-Rennen in Ungarn unmöglich gemacht.

Überraschend fuhr der Kanadier Nicholas Latifi am Samstag in 1:41,480 Minuten auf der nassen Piste die schnellste Zeit und landete in seinem Williams 0,661 Sekunden vor dem WM-Zweiten Charles Leclerc im Ferrari. Auf Platz drei kam Latifis Teamkollege Alexander Albon und verdrängte Weltmeister Max Verstappen im Red Bull auf Rang vier.

Auf Platz neun kam der viermalige Champion Sebastian Vettel. In seinem Aston Martin hatte der 35-Jährige, der seine Karriere nach der Saison beendet, schon 2,698 Sekunden Rückstand auf den Monegassen Leclerc. Kurz vor Ende der Übungseinheit leistete sich Vettel einen Fahrfehler und rutschte von der Strecke ins Kiesbett. Er berührte dabei leicht die Reifenstapel. «Fuck! Sorry!», funkte der Hesse an sein Team. Sein Auto musste mit einem Kran geborgen werden. Mick Schumacher wurde im Haas-Rennwagen Zwölfter.

Die Bedingungen waren im dritten freien Training völlig andere als noch einen Tag zuvor. Die Sommerhitze mit Temperaturen von bis zu 34 Grad vom Freitag war verschwunden, stattdessen war es knapp 15 Grad kühler. Kurz vor der Einheit hatte es vor den Toren Budapests heftig geregnet, teilweise stand das Wasser noch auf der Strecke und die Piloten mussten sich langsam an die neuen Bedingungen gewöhnen.

Auch in der Qualifikation am Samstagnachmittag (16.00 Uhr/Sky) wird Regen erwarten, im Rennen am Sonntag soll es wieder etwas wärmer und vor allem trocken werden.