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Raserprozess: Mildes Urteil für 21jährigen Angeklagten

Es ist ein Vorfall, der innerhalb von Sekunden Leben verändert: Anfang des Jahres ist ein mittlerweile 21-jähriger durch die Innenstadt von Selb gerast. Mit rund 80 km/h hat er einen 19-jährigen Kulmbacher erfasst. Dieser ist noch an der Unfallstelle verstorben. Jetzt ist das Urteil gegen den Raser vor dem Landgericht Hof gefallen. Carsten Sellnow vom Landgericht:

Jugendstrafrecht ist vor allem zur Anwendung gekommen, weil der junge Angeklagte reifeverzögert sei. Der tödliche Unfall sei eine Jugendtypische Tat gewesen. Er soll an der Berufsschülergruppe vorbeigerast sein, um zu imponieren.