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Radfahrer in Bayern wünschen sich mehr Fahrwege

München (dpa/lby) – Bayerns Radler wollen mehr Radwege, fühlen sich im Verkehr aber überwiegend sicher. Das ergab eine deutschlandweite Studie im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Bei dem Bau von Radwegen, wie es sich 56 Prozent der Befragten wünschen, sieht Bayerns Verkehrsminister Hans Reichhart (CSU) den Freistaat weit vorne: «Wir investieren jährlich mit unseren Radwegebauprogrammen rund 40 Millionen Euro in den Bau von Radwegen an Bundes- und Staatsstraßen.»

In der Studie gaben außerdem deutlich mehr Menschen als zuvor an, einen Helm zu tragen. Die Zahl stieg auf 40 Prozent (2017: 31 Prozent). Auch das Sicherheitsgefühl auf Bayerns Straßen nahm zu.

Insgesamt schwingt sich fast die Hälfte der Bayern regelmäßig auf das Radl. 47 Prozent benutzen es mehrmals die Woche. Damit liegt der Freistaat leicht über dem Bundesschnitt von 44 Prozent. Reichhart sagte zu den Ergebnissen: «Wir haben mit unserer Radverkehrsförderung den Nerv der Zeit getroffen.» Bis 2025 solle der Radverkehr ein Fünftel des Gesamtverkehrs ausmachen.