© Arne Dedert

Prozess wegen mutmaßlichen Motorradrennens mit Todesfolge

Kirchzell (dpa/lby) – Nach einem tödlichen Unfall im unterfränkischen Kirchzell im Mai müssen sich zwei Motorradfahrer am 23. März 2021 vor dem Amtsgericht Obernburg am Main verantworten. Den jungen Männern wird vorgeworfen, ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen durchgeführt zu haben, wie die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg mitteilte.

Die damals 19-Jährigen sollen bei Kirchzell (Landkreis Miltenberg) mit mehr als 170 Stundenkilometern über die Kreisstraße gerast sein. Ein Rennteilnehmer geriet nach einem Überholmanöver in den Gegenverkehr. Dort kollidierte er mit einem 24-Jährigen, der den Unfall nicht überlebte. Von dem mutmaßlichen Rennen gibt es nach Angaben der Ermittler Bilder und Videos, die unter anderem mit einer Helmkamera angefertigt wurden.