Prozess um getötete und verbrannte Frau aus Plauen: Angeklagter streitet Vorsatz ab

„Ich habe sie niemals töten wollen!“ – Unter Tränen hat sich der Angeklagte heute im Gerichtssaal bei der Mutter seines Opfers entschuldigt. Der 33-Jährige aus dem Raum Naila muss sich vor dem Münchner Landgericht dafür verantworten, seine Lebensgefährtin umgebracht zu haben.

Der Angeklagte soll seine Lebensgefährtin aus Plauen vor ziemlich genau einem Jahr in der gemeinsamen Münchner Wohnung mit einem Messer niedergestochen und erdrosselt haben. Zum Prozessauftakt heute (Mo) hat er die Tat gestanden, bestritt aber eine Tötungsabsicht. Bei dem Streit sei die junge Frau mit dem Kopf auf ein Fensterbrett geschlagen. Die Staatsanwaltschaft geht allerdings von heimtückischem Mord aus. Der Mann habe in München eine Affäre mit einer anderen Frau begonnen. Als seine Freundin ihn zur Rede stellt, soll er sie getötet haben und bei einem Badesee angezündet haben.