Presseerklärung: Betreuerin von Ulvi K. wehrt sich im Fall Peggy gegen Spekulationen

Wer hat im Jahr 2001 die neunjährige Peggy aus Lichtenberg getötet? Der Hauptverdächtige Manuel S. will den leblosen Körper des Mädchens nur in den Wald gefahren und ihre Schulsachen verbrannt haben, getötet habe sie jemand Anderes. Nachdem die Ermittler das auf einer Pressekonferenz am Freitag in Bayreuth mitgeteilt haben, ist für Einige Ulvi K. wieder in den möglichen Täterkreis gerückt. Er war ursprünglich wegen des Mordes an Peggy verurteilt, 2014 nach einem Wiederaufnahmeverfahren aber freigesprochen worden.
Seine Betreuerin Gudrun Rödel hat jetzt in einer Presseerklärung nochmal daran erinnert, dass der Freispruch immer noch rechts- und aussagekräftig sei. Deshalb habe sie jetzt auch Anklage gegen zwei Zeitungen gestellt. Die haben ihren Schützling mit ihrer Berichterstattung in ein äußerst schlechtes Licht gerückt, so Rödel. Zur Personalie des mutmaßlichen Täters – Manuel S. soll einen Namen genannt haben – schweigt die Polizei bislang. Folglich hat es seitdem viele Spekulationen gegeben.