© Monika Skolimowska

Postbank-Filialen teilweise wegen Warnstreiks zu

Nürnberg (dpa/lby) – Rund 350 Beschäftigte der Postbank sind am Freitag in Nordbayern und Südthüringen in einen Warnstreik getreten, um für mehr Gehalt und bessere Tarifbedingungen einzutreten. Das gab eine Sprecherin der Gewerkschaft Verdi in Nürnberg bekannt. 52 von 66 Filialen der Bank – davon 37 in Nordbayern und 15 in Thüringen – blieben geschlossen. Die Aktion soll am Samstag fortgesetzt werden.

Die Gewerkschaft fordert um sieben Prozent mehr Gehalt und eine Regelung für Altersteilzeit für die Beschäftigten. Die Arbeitgeberseite habe in Medien ein Angebot veröffentlicht, das drei Prozent mehr Bezüge zum 1. Januar 2020 und weitere 1,1 Prozent zum Januar 2021 vorsehe. Die Tarifkommission prüfe dieses Angebot.

Derzeit laufe eine Urabstimmung unter den Beschäftigten, deren Ergebnis am Montag bekanntwerden soll. In der Region Nordbayern und Südthüringen arbeiten für die Postbank den Gewerkschaftsangaben zufolge rund 750 Mitarbeiter. Ein Teil hat noch Beamtenstatus. Nach Verdi-Angaben sind rund 425 Männer und Frauen streikberechtigt.