Porzellanikon: 100.000 Euro für mehr Inklusion

Auch Menschen mit Behinderung sollen an Kultur teilhaben können wie jeder andere auch. Ganz so einfach ist es aber nicht, wenn Treppenstufen den Weg ins Museum erschweren oder zum Beispiel blinde Menschen die Ausstellungsstücke gar nicht sehen können.

Das Porzellanikon mit dem Standort in Hohenberg an der Eger möchte das ändern. Für Inklusionsmaßnahmen gibt es jetzt rund 100.000 Euro vom Bund. Das teilt der hochfränkische CSU-Bundestagsabgeordnete Hans-Peter Friedrich mit. Konkret plant das Porzellanmuseum unter anderem Texte in leicht verständlicher Sprache zur Dauerausstellung über die Geschichte der bayerischen Porzellanindustrie. Wichtige Ausstellungsexponate sollen zum Anfassen nachgebildet werden, um für Blinde Formen und Dekor auch auf diese Weise erlebbar zu machen, heißt es weiter. Zudem soll es die Infos auch auf Tschechisch und Englisch geben.

(Symbolbild)