Mehr auf Augenhöhe gegenübertreten: Mit einem neuen Bürgergeld soll das Hartz-IV-System abgelöst werden., © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Portal immowelt: Kaltmieten in ländlichen Räumen besonders stark angestiegen

In Bayern werden Mietwohnungen immer teurer. Zu diesem Schluss kommt das Online-Portal „immowelt“, das die Kaltmieten in den Städten und Landkreisen der Jahre 2021 und 2022 miteinander verglichen hat. Demnach verzeichneten die ländlichen Regionen die stärksten prozentualen Anstiege. Spitzenreiter ist laut „immowelt“ der Kreis Günzburg mit einem Plus von 18 Prozent.

In der Stadt Hof ist der Mietpreis pro Quadratmeter nur geringfügig angestiegen, von 6,10 Euro im 1. Halbjahr 2021 auf 6,20 Euro im 1. Halbjahr 2022.
Im Landkreis Hof steht da schon ein deutlicherer Anstieg zu Buche. 6 Euro kostet hier der Quadratmeter Miete. Das sind 70 Cent und damit 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge ist der Mietpreis laut immowelt ebenfalls deutlich angestiegen. Im 1. Halbjahr 2021 lag der Mietpreis pro Quadratmeter noch bei 5 Euro 20. Im ersten Halbjahr diesen Jahres lag er bei 5 Euro 80 – eine Steigerung von 12 Prozent.

Neben den Mieten dürften sich wegen der stark gestiegenen Energiepreise auch die Nebenkosten zu einer immer größeren finanziellen Belastung entwickeln, schreibt „immowelt“.