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Pooltests an Grundschulen: Kritik vom BLLV Oberfranken

Seit Montag gelten für die bayerischen Grund- und Förderschulen sogenannte Pool-Tests um mögliche Corona-Infektionen nachzuweisen.
Laut Kultusminister Michael Piazolo haben bis gestern allerdings nur knapp 40 Prozent der Grundschulen auf dieses Testverfahren umstellen können. Das liegt auch an dem enormen Aufwand, den die Schulen dazu betreiben müssen. Henrik Schödel ist Vorsitzender des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes in Oberfranken. Er kritisiert das Kultusministerium vor allem für die Probleme, die die Umstellung auf die Pool-Tests verursacht hat. Die Mitteilungen seien zu spät gekommen und die Software zu spät freigeschaltet worden. Lehrer hätten dadurch enormen Mehraufwand.

Er wünscht sich vom Ministerium vor allem Geduld für die Verwaltungen und Schulleiter. Zudem solle der Fokus wieder auf der Bildung liegen und darin, liegengebliebenen Lernstoff aufzuholen. Die Schüler seien für ihn das Wichtigste, so Henrik Schödel.