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Polizeibeschaffungsamt: Stadtrat Peter Senf stellt die Stadt Hof zur Rede

Bis spätestens 2030 soll das Polizeibeschaffungsamt in Hof den vollständigen Betrieb aufnehmen. Es handelt sich um eine Art Logistikzentrum, bei dem alle Polizeibeamten aus Bayern ihre Dienstkleidung bestellen können. Die wird dann von Hof aus verschickt und verrechnet. Peter Senf, von der Hofer Stadtratsfraktion FAB und Freie, hat diesbezüglich nun eine Anfrage an Oberbürgermeisterin Eva Döhla gestellt.
Obwohl es noch Jahre dauern könnte bis die Behörde mit allem Drumherum an den Start gehen kann, sollen die ersten Mitarbeiter schon im nächsten Jahr mit der Arbeit beginnen können – erst einmal in gemieteten Räumen. Senf will nun wissen, ob die Stadt neben dem ehemaligen Bauamt in der Goethestraße weitere Bestandsimmobilien an den Freistaat übermittelt hat. Zur Prüfung der vorhandenen Immobilien hat das bayerische Innenministerium einen externen Logistikberater eingesetzt. Der Stadtrat möchte dahingehend wissen, ob die Stadt mit diesem in Kontakt steht. Möglicherweise habe die Stadt den Berater ja sogar schon für ein persönliches Treffen nach Hof eingeladen? Senf hakt ebenfalls nach, ob die Stadt bereits mit Nachbargemeinden im Landkreis Hof im Austausch stehe. Laut dem Innenministerium könnte sich die Behörde nämlich auch außerhalb des direkten Stadtgebiets ansiedeln. Da ein Neubau einen zweistelligen Millionenbetrag kosten würde, fragt Peter Senf zudem, ob sich die Stadt eingehend mit der Verfügbarkeit von Bestandsimmobilien befasst hätte.