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Pinakothek kooperiert mit Written Art Collection

München (dpa/lby) – Die Pinakothek der Moderne setzt sich künftig stärker mit Schrift in der Kunst auseinander. Möglich macht das eine Kooperation mit der deutschen Privatsammlung Written Art Collection mit rund 300 Werken aus dem westlichen und ostasiatischen Raum sowie dem Mittleren und Nahen Osten. «Der westlich geprägte Sammlungsbestand kann nun um neue Perspektiven und Topografien erweitert werden», sagte der Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Bernhard Maaz, am Dienstag in München. Die Zusammenarbeit ist auf vorerst zehn Jahre angelegt.

Zum Auftakt der Kooperation zeigt die Pinakothek der Moderne eine Ausstellung mit der iranisch-amerikanischen Künstlerin Shirin Neshat, in deren Fotos und Porträts auch die Kalligrafie eine Rolle spielt. Die Schau soll am 26. November starten.

Im Mittelpunkt der Written Art Collection stehen laut Museum unter anderem gestische, kalligrafische und schriftbasierte Ausdrucksformen bildkünstlerischer Medien des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Staatsgemäldesammlungen könnten nun Werkkomplexe von Künstlern wie Etel Adnan, Karl Otto Götz, Hans Hartung, Susan Hefuna, Shiryu Morita oder Onoue Yu-ichi präsentieren, heißt es in der Mitteilung. Zudem wird mit Mitteln der Sammlung die Anstellung der Kuratorin Judith Csiki finanziert.

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