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Ostbayernring: Wie geht es zwischen Mechlenreuth und Marktredwitz weiter?

Um die Energieversorgung flächendeckend sicherzustellen, muss Strom von A nach B gebracht werden. Mit dem Ostbayernring entsteht eine große Trasse, die auch durch die Euroherz-Region führt.
Die rund 185 Kilometer lange Höchstspannungsfreileitung entsteht zwischen den Umspannwerken Redwitz, Mechlenreuth bei Münchberg und Schwandorf. Die Leitung geht also durch Oberfranken und die Oberpfalz. Vor eineinhalb Wochen hat Netzbetreiber TenneT den Teilabschnitt zwischen Redwitz und Mechlenreuth in Betrieb genommen. Wie geht es weiter mit dem Abschnitt zwischen Mechlenreuth und der Grenze zur Oberpfalz?

Der Netzbetreiber TenneT informiert in einer Mitteilung über Planänderungen für die Trasse. Konkret werden einzelne Masten in den Planungen verschoben. Das passiert zum einen im Bereich Korbersdorf bei Marktredwitz. Hier sollen die Masten dann mit mehr Abstand zum Wohngebiet gebaut werden. Bei Marktleuthen und Hebanz wird die Trasse auch verschoben. Hier soll der Eingriff in vorhandene Sturmschutzwälder minimiert werden, teilt die TenneT mit. Die Pläne liegen nun bis Anfang Dezember in den betroffenen Städten und Gemeinden aus und sind auf der Webseite der Regierung von Oberfranken einsehbar. Bis 21. Dezember sind Einwände gegen die Planungen möglich. Sollte es keine weiteren Änderungen geben, rechnet die TenneT bis Mitte nächsten Jahres mit dem Planfeststellungsbeschluss der Regierung. Damit gäbe es auch für diesen Teilabschnitt des Ostbayernrings eine Baugenehmigung.