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Opfer hat ausgesagt: Misshandlungsprozess am Hofer Landgericht

Im Prozess um Misshandlungen im Hofer Gefängnis hat heute das Opfer vor dem Hofer Landgericht ausgesagt. Seine beiden Zellengenossen sollen den Häftling geschlagen, getreten und ihn gegen seinen Willen tätowiert haben. Sie stehen deshalb wegen gefährlicher Körperverletzung vor Gericht. Passiert ist das während eines Corona-Ausbruchs im Gefängnis. Die Gefangenen mussten mehrere Wochen gemeinsam in der Zelle bleiben.
Das Opfer hat heute geschildert, das es mehrere Nächte nackt auf der Toilette übernachten musste und mindestens 15mal in die Genitalien getreten wurde. Einer der Angeklagten soll ihm heißes Wasser über die Füße gekippt haben. Am Montag (16.01.) soll der Prozess fortgesetzt werden.