© Boris Roessler

Ohne Maske in der Tankstelle: Berlinerin verweigert Zahlung

Für Verkäuferinnen und Verkäufer ist es derzeit tägliches Geschäft: Sie müssen immer wieder einzelne Personen auf die Maskenpflicht hinweisen. Wenn es sich nicht nur um ein Versehen, sondern Absicht handelt, ist Ärger vorprogrammiert.

So auch gestern an der Rastanlage Frankenwald an der A9. Eine Berlinerin hat dort getankt und wollte sich noch eine Brotzeit kaufen. Die Kassiererin bat sie die Maske aufzusetzen, weil sie ihr sonst nichts verkaufen könne. Die Frau meinte, die habe ein Attest und müsse keine Maske tragen. Das wollte sie aber nicht vorzeigen. Weil sie daraufhin auch keine Brotzeit bekam, ging sie, ohne ihre Tankrechnung zu zahlen. Die Hofer Verkehrspolizei konnte die Maskenverweigerin bei Helmbrechts stoppen. Aber auch der wollte sie weder ihre Daten noch das angebliche Attest herausgeben. Jetzt bekommt sie eben eine Anzeige wegen Tankbetrugs UND eine andere, weil sie gegen die Infektionsschutzverordnung verstoßen hat.