Oberfränkischer ÖPNV: Geld vom Freistaat hält den Verkehr am Leben

Für den öffentlichen Personennahverkehr – kurz: ÖPNV – gibt es Jahr für Jahr eine Finanzspritze vom Freistaat. Für die Verteilung ist die Regierung von Oberfranken zuständig. Die Behörde hat jetzt die entsprechenden Zahlen für das Jahr 2018 vorgelegt.

13 Millionen für den ÖPNV Insgesamt gab es für den ÖPNV im Bezirk fast 13 Millionen Euro aus der Staatskasse. Der größte Anteil davon, etwas mehr als fünf Millionen Euro, haben die Landkreise und kreisfreien Städte bekommen, die sie nach eigenem Ermessen für den Personennahverkehr aufwenden konnten. Für vier Millionen Euro wurden in Oberfranken fast 60 neue, moderne Linienbusse angeschafft, teilweise mit Hybrid-Zusatzantrieb und allesamt barrierefrei. Und noch einmal knapp dreieinhalb Millionen Euro gingen an kommunale und private Verkehrsunternehmen als Ausgleich für ermäßigte Fahrausweise, beispielsweise für Schüler und Studenten. Und dann gab es erstmals eine Förderung von einem Euro pro Einwohner in den Mitgliedskommunen von Verkehrsverbänden – wie dem VGN. Und rund 100.000 flossen dann noch in die Wartung und den Bau von Bushäuschen.