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Neues Wildwarnsystem im Fichtelgebirge: Geräte funktionieren nicht

„Es blinkt die komplette Strecke“ – So lautet eine WhatsApp-Nachricht von einem Hörer, der zwischen Röslau und Neudes auf der Teststrecke für das neue Wildwarnsystem unterwegs gewesen ist. Und tatsächlich hat der Hersteller Animot das System auf dieser Strecke sowie zwischen Marktleuthen und Höchstädt nach knapp zwei Wochen schon wieder abgebaut.

Wie Sabine Dahl von Animot im Gespräch mit Radio Euroherz mitteilt, liegt das Problem an den alten Leitpfosten. Sie sind sehr sensibel und reagieren auf kleinste Windstöße und Wärme, woraufhin die Geräte ausgeschlagen haben. Die will Animot jetzt umprogrammieren und in etwa zwei Wochen wieder anbringen.

Sowas sei übrigens ganz normal während einer Testphase und könne auch immer wieder passieren, sagt Dahl. Nach drei Jahren soll das Wildwarnsystem so gut funktionieren, dass es flächendeckend an Hotspots zum Einsatz kommen kann.