Netzausbau in Deutschland: Grötsch befürchtet höhere Strompreise

Beim Thema Stromtrassen ist zuletzt etwas Ruhe eingekehrt. Viele sind damit aber weiter nicht einverstanden, weil sie mitten durch die Region laufen sollen. In der vergangenen Woche ist das Thema im Bundestag auf den Tisch gekommen.

Der Bundestag hat die Netzausbaupläne in Deutschland für rund 117 Milliarden Euro beschlossen. Der Vize-Landeschef der Freien Wähler Hans Martin Grötsch aus Hof befürchtet, dass dadurch der Strompreis für die Verbraucher in den kommenden Jahren steigt. Den Bedarf an Stromtrassen habe die Bundesnetzagentur anhand der Planungen der Netzbetreiber berechnet, die sich das dann bezahlen ließen. Besser sei es, selbst Energie zu produzieren wie das in Bayern zum Beispiel durch Wasserstoff der Fall ist. Unterdessen gehen die Vermessungsarbeiten für die Stromtrasse SuedOstLink im Fichtelgebirge weiter. In Arzberg geht es ab heute an den nächsten Abschnitt.

(Symbolbild)