Nahversorgung in Gefahr: fast jede dritte Gemeinde hat keinen Lebensmittelmarkt mehr

Mal eben noch schnell Lebensmittel kaufen – in immer mehr Gemeinden in Bayern ist das nicht mehr möglich. Wie aus einer Anfrage des Hofer SPD-Landtags-Abgeordneten Klaus Adelt hervorgeht, ist die Zahl der Lebensmittelgeschäfte im Freistaat von 2006 bis 2016 um 12 Prozent gesunken. Damit müssen Bürger in fast jeder dritten Gemeinde auf eine wohnortnahe Versorgung mit Dingen des täglichen Bedarfs verzichten. Den größten Rückgang verzeichnen Oberfranken und Niederbayern mit jeweils 19 Prozent. Morgen findet im Landtag eine Expertenanhörung zur Sicherung der Nahversorgung statt. Davon erhofft sich Adelt konkrete Handlungsvorschläge.

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