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Nahverkehr-Warnstreiks gehen in vier Städten weiter

München (dpa/lby) – In vier bayerischen Städten ist der Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr auch am Dienstag fortgesetzt worden. In Regensburg, Coburg, Bamberg und Aschaffenburg liefen die Maßnahmen am Dienstag wie geplant an, wie ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi sagte. In allen vier Kommunen fällt der öffentliche Nahverkehr nach Angaben der lokalen Nahverkehrsbetriebe erneut ganz oder zumindest weitgehend aus.

Mit dem Warnstreik, der am Montag noch sieben weitere Städte betroffen hatte, will Verdi vor der dritten Tarifrunde Druck machen. Sie beginnt am Freitag. Bis dahin soll es keine weiteren Warnstreiks im Nahverkehr in Bayern geben.

Wie es weitergeht, falls es in der dritten Runde nicht zu einer Einigung kommt, ist unklar. Es gibt laut Verdi keine festgelegte Anzahl von Verhandlungsrunden.

Derzeit laufen in den Bundesländern die Verhandlungen über die jeweiligen Tarifverträge im ÖPNV. Zwar gehört dieser zum öffentlichen Dienst, doch mit den dort am Wochenende bereits abgeschlossenen Tarifverhandlungen haben die Forderungen der Gewerkschaft nichts zu tun. Es handelt sich beim ÖPNV um separate Spartentarifverträge.