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Nächster Tiefschlag für Ingolstadt: Niederlage in Unterzahl

Dresden (dpa/lby) – Alexander Nouri blieb wieder nur die nächste Durchhalteparole. Nach einem frühen Platzverweis hat sich die lange Sieglos-Serie des FC Ingolstadt unter dem glücklosen Trainer in der 2. Fußball-Bundesliga fortgesetzt. Der Tabellenletzte verlor am Sonntag nach einer Roten Karte für Abwehrspieler Phil Neumann wegen einer Notbremse (6. Minute) bei Dynamo Dresden in Unterzahl mit 0:2 (0:2).

«Wie wir in der zweiten Halbzeit aufgetreten sind, lässt mich optimistisch in die Zukunft blicken», kommentierte Nouri. Nächster Gegner ist der Hamburger SV. Der ehemalige Ingolstädter Patrick Ebert mit einem verwandelten Foulelfmeter (7.) und Angreifer Moussa Koné (16.) erzielten die Tore vor 26 853 Zuschauern.

Für den nun seit zehn Spielen sieglosen FCI war es die achte erfolglose Partie mit Nouri auf der Trainerbank. Der Rückstand auf den rettenden Tabellenplatz 15 beträgt nun fünf Punkte. «Im Moment mache ich mir keine Gedanken um den Trainer», sagte Geschäftsführer Harald Gärtner bei Sky: «Wir krempeln die Ärmel hoch.» Bis zum Winter soll möglichst viel gepunktet und dann personell nachgelegt werden.

Jubeln konnte der frühere Schanzer-Coach Maik Walpurgis, denn Dresden rehabilitierte sich für das jüngste 1:8 beim 1. FC Köln. Das Spiel im Rudolf-Harbig-Stadion hatte kaum begonnen, da war Dresden entscheidend im Vorteil. FCI-Verteidiger Neumann brachte nach einem Pass in die Spitze Koné ungeschickt im Strafraum ins Stolpern. Der Dresdner Stürmer fiel. Das Schiedsrichtergespann wertete die Aktion als Notbremse und entschied auf Foulelfmeter plus Rote Karte. «Wir wollten hier anders auftreten», stöhnte Nouri.

Ebert verwandelte vom Punkt. Koné legte auf Pass von Ebert schnell nach. FCI-Torwart Philipp Heerwagen verhinderte bis zur Pause weitere Gegentore. Später zeigte Nouris Team Moral. Dario Lezcano und Almog Cohen hatten nach 65 Minuten die ersten Chancen. Osayamen Osawe traf danach den Pfosten (77.). Es passte zum verunglückten FCI-Auftritt. «Zweite Halbzeit hätten wir mindestens ein Tor verdient gehabt», meinte Nouri.