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Nacktfotos im Internet: Oberfränkische Polizei ermittel wegen Verbreitung von Kinderpornographie

Das Internet vergisst nichts. Das zeigt auch jetzt wieder ein Fall hier aus Oberfranken: Eine Fünftklässlerin hat Nacktfotos über Snapchat verschickt und nun kursieren sie im Internet.

Snapchat funktioniert ja eigentlich so, dass die Schnappschüsse nach zehn Sekunden wieder verschwinden und auch sogenannte Stories nach einem Tag wieder weg sind. Allerdings kann sich jeder die geteilten Fotos schnell über einen Screenshot speichern und damit dann machen was er will. So ist es auch der Realschülerin passiert. Ein Jugendlicher hat deren Nacktfotos weiterverbreitet. In der Schule ist dann den Lehrern aufgefallen, dass es dem Mädchen schlecht geht. Der Schulleiter hat sich bei der Polizei gemeldet und die hat mehrere Smartphones beschlagnahmt und ermittelt wegen Verbreitung von Kinderpornographie.

Die oberfränkische Polizei bittet Eltern aufmerksam zu sein. Wenn Fotos ihrer Kinder im Umlauf sind, können sie sich jederzeit beim Jugendschutz oder direkt bei der Polizei melden. Außerdem ist Snapchat ohnehin erst ab 13 Jahren zugelassen, die jetzt betroffene Realschülerin ist jünger. WhatsApp darf erst ab 16 genutzt werden.