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Nach Überschwemmungen: Vorwürfe gegen die vogtländische Kreisverwaltung

Nach dem Vogtland haben jetzt auch andere Teile Deutschlands mit den Folgen der schweren Mai-Unwetter zu kämpfen. Während z.B. in Wuppertal noch Feuerwehreinsätze laufen, erstellt der Vogtlandkreis eine Schadensbilanz. Doch es gibt auch Vorwürfe gegen die Kreisverwaltung. Teile der Bevölkerung sind sauer, dass aus dem Landratsamt keine offizielle Hochwasserwarnung ausgegangen ist. Sie argumentieren, dass die Überschwemmungen, die viele Menschen ihr Hab und Gut gekostet haben, voraussehbar gewesen seien. Das berichtet die Freie Presse. Ein Indikator dafür sei die Talsperre Pirk gewesen, die bereits nach Pfingsten randvoll gewesen sein soll. Die Vorboten seien identisch zu denen der Überschwemmungen im Frühjahr 2013 gewesen. Die Kreisverwaltung hingegen weist darauf hin, dass sie dafür nicht verantwortlich sei, sondern das Landeshochwasserzentrum. Außerdem gebe es diverse Apps und Internetportale, sowie die lokalen Medien, die auf Gefahren dieser Art hinweisen.