Nach Osteuropa: Fördermittel für Ausbau der Güterzugverbindungen in Hof

Das neue Güterverkehrszentrum in Hof ist nur der erste Schritt. Langfristig soll es auch eine hochfrequentierte Warenroute nach China geben. Das Projekt „Seidenstraße“ steckt aber immer noch in den Kinderschuhen. Fortschritte macht dafür ein anderes Schienenprojekt in den Osten – wenn auch nicht ganz so weit in den Osten wie nach China.

Die Logistikagentur Oberfranken will bessere Zugverbindungen von Hof nach Osteuropa schaffen. Die sollen hauptsächlich den Güterverkehr weiter ankurbeln. Für die Untersuchungen, welche Maßnahmen dafür sinnvoll sind, stellt der Freistaat Bayern jetzt knapp 90.000 Euro zur Verfügung. In zwei Jahren könnte dann, abhängig von dem Ergebnis die Planung losgehen. Das teilt der Hofer CSU-Landtagsabgeordnete Alexander König mit. Das Verkehrsministerium habe erkannt, welche Chancen für die Region Hof und ganz Europa bestehen, wenn die Handelswege in den Osten ausgebaut werden. Auf diese Weise könnten bessere Verbindungen von Hof nach Osteuropa und in die baltischen Staaten auch den Weg für das größere Projekt „Seidenstraße“ ebnen.