Nach knappem Votum: Discounter darf nach Höchstädt

Soll es einen Discounter in Höchstädt im Fichtelgebirge geben dürfen? Das war die Kernfrage eines Bürgerentscheids am Sonntag. 51 Prozent der Wähler haben dafür gestimmt. Durch den Discounter soll es eine bessere Versorgung aber auch mehr Steuereinnahmen in der Gemeinde geben.
Kritiker befürchten, der Discounter könne den örtlichen Geschäften schaden. Vor allem dem Nahversorgungszentrum, das die Metzgerei Schmidkunz betreibt. Christoph Schmidkunz von der Selber Metzgerei hat das Ergebnis zur Kenntnis genommen und will abwarten, wie es weiter geht. Bürgermeister Gerald Bauer glaubt, dass der Dorfladen und ein Discounter auch nebeneinander existieren könnten. Das knappe Votum sei jedenfalls bindend. Das heißt, die Investoren dürfen einen Bauantrag einreichen. Auf eine entsprechende Anfrage, über die weiteren Pläne, hat die Firma aus Cham aber noch nicht reagiert.