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MUT-Tour: Ängste und Vorurteile rund um Depressionen abbauen

Wenn es um das Thema Depression geht, scheinen die klassischen Rollenmodelle immer noch gültig zu sein: Der Mann – das starke Geschlecht – darf und will sich keine Schwäche erlauben. Schon gar keine psychische Erkrankung. Sorgen werden totgeschwiegen oder gar in Alkohol ertränkt. Und Bedenken der engsten Vertrauten ignoriert. Mit zum Teil fatalen Folgen. Für einen offenen Umgang mit Depressionen setzt sich die sogenannte MUT-Tour ein. Sie hat gestern Station in Hof gemacht, um für einen unverkrampften Umgang mit der Erkrankung zu werben. Noch bis Anfang September sind die Teams wieder auf Tandems, in Zweier-Kajaks und zu Fuß beim Wandern unterwegs. Bis zum vergangenen Jahr haben 134 depressionserfahrene und -unerfahrene Menschen auf diese Weise über 25.000 Kilometer zurückgelegt – in diesem Jahr kommen 5.250 Kilometer hinzu. Mehr Infos: https://www.mut-tour.de