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Münchner Pelikan lässt sich nicht einfangen

München (dpa/lby) – Der Pelikan aus Österreich setzt seine Reise Richtung Norden weiter fort. Das Tier wurde inzwischen bei Manching gesehen, wie der «Donaukurier» berichtete. Zuvor sei der Vogel in Freising gesehen worden, sagte Markus Erlwein vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) am Dienstag.

Rosapelikane sind eigentlich in Afrika, Asien und Südosteuropa beheimatet. Das Tier, das derzeit für Aufsehen sorgt, ist aber nicht wildlebend, sondern stammt wohl aus dem Raritätenzoo im österreichischen Ebbs, wo er seit einem Monat vermisst wird. Rund 85 Kilometer weiter nördlich, in München, hatten Spaziergänger den Vogel mit dem großen Schnabel und dem zarten rosa Gefieder erstmals vor rund eineinhalb Wochen auf der Isar entdeckt.

Mit Hilfe sozialer Medien wie Facebook wollen die Besitzer des Zoos und der LBV den Pelikan aufspüren, um ihn zu fangen. Bislang konnte das Tier immer wieder entwischen. Auch die Berufsfeuerwehr in München hatte keine Chance. «Wir ham’s ja versucht!», schrieben die Retter auf Facebook. Doch beim Einfangversuch der Feuerwehr habe der Pelikan schnell das Weite gesucht. Der Vogel hat einige Bekanntheit erlangt. Der LBV ist sogar auf der Suche nach einem Namen für den Pelikan.