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Münchner Christkindlmarkt: Länger, größer und mehr Abstand

München (dpa/lby) – Trotz der Corona-Pandemie soll der Münchner Christkindlmarkt am Marienplatz stattfinden – unter strengen Abstands- und Hygieneregeln. Voraussetzung sei, dass es das Infektionsgeschehen erlaube, teilte die Stadt am Dienstag mit. Anders als in früheren Jahren soll der Markt nicht am 24. Dezember enden. Marktkaufleute könnten ihre Teilnahme bis zum 10. Januar 2021 freiwillig verlängern, heißt es in der Mitteilung. Dem Beschluss des Wirtschaftsausschusses muss nun noch die Stadtratsvollversammlung am 21. Oktober zustimmen. Beginnen soll der Christkindlmarkt am 23. November.

Vieles wird dieses Jahr ungewohnt sein. Das vorweihnachtliche Gedränge soll es nicht mehr geben. Die Fläche des Marktes wurde erweitert, die Stände sollen sich quer durch die Fußgängerzone bis zum Stachus und durch die Sendlinger Straße ziehen. Zwischen den Buden und auf den Wegen soll es Abstände zwischen fünf und zehn Metern geben, damit die Besucher sich nicht zu nahe kommen.

Und wer etwa einen normalen Glühwein mit Alkohol möchte, muss sich in einem der Gastronomiebereiche registrieren und dann auch dort trinken. Die Mitnahme ist laut Stadt untersagt. Zudem herrsche Maskenpflicht beim Einkauf an den Buden.

Auch der weltberühmte Nürnberger Christkindlesmarkt soll in diesem Jahr starten, am 27. November und unter strengen Vorgaben. Anders als üblich wird ihn das Christkind nicht mit einem Prolog von der Empore der Frauenkirche eröffnen. Stattdessen soll es einen Live-Stream im Internet geben.