Mordprozess um verbrannte Leiche aus Plauen: Geliebte konnte das Opfer schreien hören

Im Mordprozess um eine verbrannte Leiche aus Plauen hat gestern so etwas wie die Kronzeugin des Verfahrens ausgesagt. Sie ist die Geliebte des 33-jährigen Angeklagten aus dem Raum Naila.
Als der Mann seine Lebensgefährtin tötete, stand die Pragerin direkt vor der Haustür und hörte ein lautes Geräusch und dann einen Schmerzensschrei. Ihr Freund habe ihr später verschiedene Geschichten erzählt, um den Vorfall und seine Verletzungen an Händen und Hals zu erklären. Unter anderem sei eine Ex-Freundin bei ihm gewesen und habe ihn attackiert. Zurück in Tschechien erfuhr die Geliebte aus den Medien von den Ermittlungen gegen den Mann und ging zur Polizei. Der Angeklagte selbst gab die Tat zu, bestritt aber Absicht und Vorsatz.