Mordprozess zum Feuer in Plauen: Welche Rolle spielt Ex des Opfers?

Am zweiten Prozesstag zur tödlichen Brandstiftung in Plauen hat der Angeklagte wieder nichts zur Sache gesagt, dagegen ist aber die Exfreundin des männlichen Opfers in den Fokus gerückt: Einer der Nebenkläger – der Bruder des verstorbenen 25-Jährigen – sagt, sie sei manipulativ. Er könne sich auch vorstellen, dass sie den Angeklagten angestiftet habe, das Feuer im Haus in der Dürerstraße zu legen – aus Rache. Dem Angeklagten traue er eine solche Tat nicht zu, er kenne ihn seit Jahren.

Die 34-Jährige lebte ebenfalls in dem Haus, soll mehrere Vorstrafen haben und tritt im Prozess als Nebenklägerin auf, weil auch sie beim Brand im Februar verletzt wurde. Dabei starben zwei Menschen, einige wurden verletzt. Möglicherweise war ein Hund der Auslöser für den Streit der Beteiligten. Sie sollen alle regelmäßig Crystal konsumiert haben.