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Mödlareuth: Bund, Bayern und Thüringen geben 12 Millionen Euro für hochmodernes Grenzmuseum

Als „Little Berlin“ ist das ehemals geteilte Dorf Mödlareuth in die Geschichte eingegangen. Jetzt fördern die Bundesrepublik Deutschland sowie die Freistaaten Bayern und Thüringen die Erweiterung des dortigen Deutsch-Deutschen Museums mit insgesamt 12 Millionen Euro und tragen damit den Löwenanteil der geplanten Kosten. Das Museum soll künftig die Geschichte der deutschen Teilung und Wiedervereinigung auf dem Stand der Forschung und digital-gestützt erzählen und so einen Beitrag gegen das Vergessen und das Verharmlosen der SED-Diktatur leisten. Das haben Bayerns Kultusminister Michael Piazolo, die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Monika Grütters, und Thüringens Staatskanzleichef Benjamin-Immanuel Hoff vereinbart. Damit ist der Weg für einen modernen Erweiterungsbau frei. Die Gesamtkosten des Museumsprojekts werden auf knapp 15 Millionen Euro geschätzt.