Modellversuch: Schulen aus der Region helfen gegen Rechenschwäche

Werden Schüler nach einem Schulfach gefragt, das sie nicht mögen, ist die Antwort oft Mathe. Das liegt meistens daran, dass sie die Lösungsansätze nicht verstehen. Jetzt sollen Schüler mit einer Rechenschwäche zusätzliche Unterstützung bekommen. Kultusstaatssekretärin Anna Stolz hat den Startschuss für den Modellversuch ‚Gezielte Förderung der Schüler mit Rechenschwäche endet nicht mit der vierten Klasse‘ gegeben. Er richtet sich an Schüler der fünften und sechsten Klassen und startet zunächst mit 20 teilnehmenden Schulen.

Mit dabei sind auch einige Schulen aus der Euroherz-Region, und zwar das Schiller-Gymnasium in Hof, die Sigmund-Wann-Realschule in Wunsiedel und die Staatliche Realschule in Marktredwitz. Der Versuch startet mit einer umfassenden Fortbildungsreihe für die Lehrer. Die konkrete Umsetzung in den Schulen startet im Februar.