Mitfahrbänke: Wo kommen sie hin?

Am Straßenrand den Daumen rausgestreckt – früher haben sich das viele nicht getraut. Jetzt gibt es eine Möglichkeit bei anderen mitzufahren, die sehr ans Busfahren erinnert. Auch dieses Prinzip ist einfach: Man setzt sich auf eine Bank – eine sogenannte und speziell gekennzeichnete Mitfahrbank. Vor allem für ältere Menschen ohne eigenes Auto ist das eine hilfreiche Alternative.
Solche Mitfahrbänke sind bereits in den Gemeinden Sparneck und Feilitzsch sehr erfolgreich und nun sponsert das Demographie-Kompetenzzentrum in Kronach auch weiteren Gemeinden ein Mitfahrbänke-Starterset – bestehend aus zwei Bänken und zwei Schilderträgern. Rehau und Schwarzenbach an der Saale sind dabei und haben sich bereits festgelegt, wohin die Bänke kommen sollen: Zwischen Rehau und Pilgramsreuth – schreibt Rehaus Bürgermeister Michael Abraham auf Facebook. Und die Stadt Schwarzenbach an der Saale stellt jeweils eine nach Hallerstein und in die Kirchenlamitzer Straße. Die anderen Gewinner der Mitfahrbänke-Startersets aus der Region sind Döhlau, Thiersheim und die Verwaltungsgemeinschaften Thierstein-Höchstädt und Nagel-Tröstau.