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„Millionengrab“: Bürgerinitiative gegen B303-Ausbau

Immer wieder ist die B303, eine der Hauptverkehrsadern durch das Fichtelgebirge wegen Bauarbeiten gesperrt. Sie soll bei Schirnding kurz vor der tschechischen Grenze vierspurig werden und für besseren Verkehrsfluss sorgen. Das finden aber nicht alle so gut. Die Bürgerinitiative gegen die Fichtelgebirgsautobahn nennt das Projekt ein „Millionengrab“ und fordert einen sofortigen Baustopp. Das berichtet der bayerische Rundfunk. Die Bürgerinitiative sieht den Ausbau als sinnlos an, weil kurz davor und danach die B303 weiter zweispurig bleibt. Einen Ausbau auf voller Länge wird es wohl nicht geben. Die 15 Millionen Euro für die Maßnahme sind ihr zufolge deshalb Steuergeldverschwendung.