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Milchbranche: NGG fordert mehr Geld für Beschäftigte

Frischmilch, Käse und Jogurt sind auch während der Corona-Krise stark gefragt. Aber, obwohl die Umsätze in der Milchbranche steigen, könnten den Beschäftigten Einkommenseinbußen drohen. Davor warnt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Bislang haben die Unternehmen lediglich ein Lohnplus von zwei Prozent angeboten, die Gewerkschaft fordert aber 5,5 Prozent oder mindestens 180 Euro mehr im Monat. Arbeitgeber haben jetzt zur Schlichtung aufgerufen, anstatt sich an den Verhandlungstisch zu setzen. Damit sollen offenbar bereits geplante Streiks in der Branche verhindert werden. Sollte die Schlichtung aber keinen Durchbruch am 18. Oktober bringen, werde es bald zu bayernweiten Ausständen in der Milchbranche kommen, heißt es in einer Mitteilung der NGG. In Oberfranken gibt es laut NGG 1200 Beschäftigte in der Milchbranche.