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Menschen gärtnern mehr: Mehr Geld für Floristen gefordert

Die Coronakrise hat sicherlich viel Negatives mit sich gebracht, gleichzeitig haben viele den Lockdown aber auch für die schönen Dinge des Lebens genutzt: Zum Beispiel zum Gärtnern und Dekorieren. Gartenmärkte und Blumengeschäfte haben in der Pandemie einen Boom erlebt. Und trotzdem müssen Floristen im Raum Hof und im Vogtland mit Niedriglöhnen auskommen, kritisiert die Gewerkschaft IG BAU. (Gelernte Floristen in Bayern mit 11 Euro 27 pro Stunde – in Sachsen mit 9 Euro 70. )Zum Großteil sind Frauen betroffen, für sie wird die geringe Bezahlung zum Armutsrisiko.

Die IG Bau fordert daher ein deutliches Lohnplus für die Floristen, auch sie sollen von der guten Lage in Gartencentern und Co. profitieren. Der Fachverband Deutscher Floristen müsse zurück an den Verhandlungstisch, nachdem es im Dezember nicht zum Tarifabschluss gekommen ist.