Ein Einsatzwagen der Polizei steht an einer Unfallstelle., © Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

Mehr Verkehrsunfälle in Bayern im Vergleich zum Vorjahr: Trend in der Euroherz-Region unterschiedlich

Bis 2030 soll die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland um 40 Prozent sinken. Außerdem sollen weniger Menschen bei Unfällen schwer verletzt werden. Dafür soll das Verkehrssicherheitsprogramm 2030 sorgen.

Passend dazu ist heute der Tag der Verkehrssicherheit.

Im April sind in Bayern gut 12 Prozent mehr Unfälle passiert als im Vorjahr. Laut dem Bayerischen Landesamt für Statistik hab es zwar weniger Unfälle mit Personenschäden gegeben, trotzdem sind mehr Menschen ums Leben gekommen, 31 waren es im April. Von Januar bis April waren es 110 Verkehrstote, ebenfalls eine Steigerung zum Vorjahreszeitraum.

In Oberfranken hat es von Januar bis April 923 Unfälle mit Verletzten gegeben, über 130 mehr als im Vorjahreszeitraum. In Hochfranken sind die Zahlen aber weitestgehend stabil geblieben. Während in dem Zeitraum aber letztes Jahr kein Verkehrstoter in Hochfranken zu beklagen war, waren es in diesem Jahr bis einschließlich April 3 Personen. Allerdings ist die Zahl der Schwerverletzten in den Regionen Hof und Wunsiedel von 30 auf 46 angestiegen.

Das Bayerische Landesamt für Statistik weist aber darauf hin, dass das Unfallgeschehen im letzten Jahr noch sehr durch den Lockdown geprägt war.