Blick durch das Innere eines Polizeiblitzers., © Angelika Warmuth/dpa/Symbolbild

Mehr Geld für viele Kommunen durch neuen Bußgeldkatalog

Parken im Halteverbot kostet seit November ebenso mehr Geld wie das Handy am Steuer oder zu wenig Abstand zur Vorderfrau: Neun Monate nach Einführung des neuen Bußgeldkatalogs sind in vielen Kommunen in Bayern die Einnahmen aus Verwarn- und Bußgeldern gestiegen. Dabei spielt auch eine Rolle, dass der durch die Corona-Pandemie zunächst zurückgegangene Verkehr wieder zugenommen hat. An mehr Kontrollen liege es jedoch nicht, versicherten von der Deutschen Presse-Agentur befragte Kommunen.

Konkrete Zahlen für ganz Bayern liegen derzeit noch nicht vor. Allerdings: «Wie zu erwarten war, ist seit Inkrafttreten der Novelle eine Verschiebung der Vorgänge aus dem Verwarnungsbereich in den Anzeigenbereich sichtbar», teilte das bayerische Polizeiverwaltungsamt in Straubing mit. Mit anderen Worten: Verkehrssünder müssen bei einer ähnlichen Anzahl von Verstößen und Kontrollen häufiger höhere Summen zahlen.